Neue Version des elementary theme für GNOME

Gestern ist v1.2 des elementary gtk theme herausgekommen. Leider bin ich von diesem Release etwas enttäuscht. Bei den Anpassungen an den Fork Nautilus elementary (rechts auf dem Screen) und den Browser Midori haben die Entwickler andere Dinge schlicht vernachlässigt oder vergessen. Der vanilla Nautilus (links auf dem Screen) sieht momentan einfach nur hässlich aus. Und die im letzten Release noch vorhanden angepassten Scrollbars für Chromium/Chrome sind auch wieder verschwunden. Aber die neuen schmaleren Scrollbars allgmein sind trotzdem sehr schön anzuschauen.

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Schade, dass die Entwickler bei Neuerungen bereits vorhandenes wieder entfernen und die originalen Komponenten von GNOME vernachlässigen. Vielleicht sind die negativen Punkte der Entwicklung von elementary OS geschuldet an dem die Entwickler seit einiger Zeit arbeiten. Mal schauen was das nächste Release bringen wird.

Gummi - ein LaTeX-Editor mit live preview

Wer einen leichtgewichtigen und simplen LaTeX-Editor sucht sollte sich einmal Gummi anschauen. Das in Python geschriebene Programm für Linux bietet neben dem Editor-Modus mit syntax highlighting eine Vorschau in Echtzeit.

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Pakete für diverse Distributionen gibt es auf der Webseite.

The Humble Indie Bundle

Mal wieder eine "pay what you want" Aktion. Und diese hat es wirklich in sich. Fünf Indie-Spieleentwickler haben sich für die Aktion zusammengetan und das Spielepaket The Humble Indie Bundle zusammengestellt. Dabei sind LugaruHD, Gish, Aquaria, Penumbra: Overture und World of Goo. Also wirkliche Perlen aus dem Indiesektor. Alle Spiele gibt es für Linux, Mac und Windows. Wie üblich entscheidet der Kunde über die Höhe des Preises. Daneben kann dieser aber auch festlegen wohin wieviel von seinem Geld fließen soll. Unterstützt werden können die Entwickler, die Organisation Child's Play und/oder die Electronic Frontier Foundation. Die Aktion läuft jetzt nur noch knapp sechs Tage. Also schnell gemacht und dieses Paket geordert...

Edit:
Mit Samorost 2 wurde noch ein Bonus in das Bundle aufgenommen.

via: Holarse

Bug mit benutzerdefiniertem Cursor-Theme unter GNOME 2.30 in Verbindung mit Compiz

Nach dem Update auf GNOME 2.30 auf meinem Arch Linux System wechselt bei Benutzung von Compiz das benutzerdefinierte Cursor-Theme wieder auf den Standard zurück. Nach etwas Suchen habe ich in einem Bug-Report im Launchpad von Ubuntu Hilfe gefunden.
Man lege eine Theme-Datei

~/.icons/default/index.theme

mit den Informationen zu seinem Cursor-Theme an. In meinem Beispiel würde der Dateiinhalt folgendermaßen aussehen:

[Icon Theme]
Name = DMZ (White)
Comment = Nice White Theme
Inherits = DMZ-White

Danach Compiz neustarten und alles sollte wieder in Ordnung sein.

Double Commander - der einzig wahre Total Commander Klon für Linux

Unter Windows bin ich schon sehr viele Jahre begeisterter Nutzer des Dateimanagers Total Commander. Leider gibt es dieses geniale Stück Software nicht für Linux. Ich habe alle möglichen bekannteren und unbekannteren Linux-Alternativen ausprobiert, den GNOME Commander, Krusader, Tux Commander, emelFM2, gentoo oder auch den muCommander. Aber so wirklich sagt mir keine davon zu. Zu langsam, zu wenig Features oder auch einfach nur optisch nicht ansprechend. Es will sich einfach nicht das Total Commander Gefühl einstellen. Am Ende bin ich bei größeren Datei-Operationen dann doch immer wieder beim Midnight Commander in der Konsole gelandet.

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Nun verfolge ich schon längere Zeit die Entwicklung vom Double Commander. Die Entwickler beschreiben die Software mit folgenden Worten:

Double Commander is a cross platform open source file manager with two panels side by side. It is inspired by Total Commander and features some new ideas.

Inspiriert ist vielleicht etwas untertrieben. Die Software kopiert so ziemlich alles vom Total Commander. Sei es die Anordnung der Menüs und Kommandos, die gebotenen Funktionen oder gar die Möglichkeit zur Nutzung der originalen Plugins des Total Commanders. Das soll jetzt überhaupt nicht negativ klingen. Ich begrüße ausdrücklich den Weg den die Entwickler mit der Software gehen. Das handling und feeling des Total Commanders hat sich bewährt, was sich ja auch in der Anzahl der Fans dieser Software niederschlägt. Warum sollten da großartig andere Wege beschritten werden. Eine komplette Funktionsübersicht des Double Commanders findet ihr auf der Webseite.

Ende Februar wurde nun wieder ein neues Release veröffentlicht. Zeit sich wieder ausführlicher mit dem Double Commander, den es übrigens in einer Linux- und Windowsvariante in 32bit oder 64bit gibt, zu beschäftigen. Neben dem Source-Code gibt es auch fertige Binaries zum Download. Die Entwickler haben dabei an die unterschiedlichsten Einsatzbedingungen und Nutzervorlieben gedacht. Für Windows gibt es eine installierbare und eine portable Version. Für Linux werden Pakete als DEB (Ubuntu, Debian, etc.), RPM (Fedora, openSUSE, etc.) oder TAR.GZ in jeweils einer GTK- oder Qt-Variante angeboten. Da wird doch für jeden etwas dabei sein.

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